Am Sonntagnachmittag 10.7.11 entlädt sich ein heftiges Gewitter über Herisau. Die Bäche schwellen rapide zu reissenden Flüssen an, die über die Ufer treten. Strassen verwandeln sich in geröllführende Flüsse. Tiefer gelegene Quartiere werden überschwemmt und Autos mitgerissen. Die Feuerwehr steht im Dauereinsatz. Das Schadenpotential wird auf über 10Mio. Franken geschätzt.
Obwohl unsere Kirche nicht im gefährdeten Gebiet steht, wird sie in Mitleidenschaft gezogen.
Die Strasse
ist ein Bach, der sich über den Parkplatz ergiesst. Die Schächte laufen ebenfalls über, weil sie das viele Wasser nicht mehr aufnehmen können. Die schlammige Wassermasse läuft über einen Lichtschacht ins Untergeschoss der Kirche.
Der Schaden wird zum Glück durch Lilian Ebneter entdeckt, die sofort versucht, andere Helfer zu mobilisieren. Erst 2 Stunden später treffen weitere Helfer ein. Der Luftschutzkeller wird ausgeräumt und die braune Wassermasse aufgenommen und anschliessend der Boden gereinigt.
Müde wird nach getaner Arbeit in gemütlicher Runde eine Flasche Wein genossen.





