An einem sehr heissen Samstagvormittag versammelte sich ein Teil der Jugi St.Gallen. Ein Wochenende zusammen mit der Jugend Graubünden, einer Gruppe der Jugi Wil, sowie einige Jugendliche aus dem Vorarlberg (A) trafen sich in St. Moritz, um ein paar Stunden Gemeinschaft zu verbringen.
Auf der Pass-Fahrt mit einem nicht allzu schnellen Fahrzeug sind uns zwei Fahrzeuge besonders aufgefallen. Sie hatten es besonders eilig nach St. Moritz zu kommen, denn sie hatten eine Verabredung mit ein paar Bekannten. Aus diesem Grund wurden wir von acht heissen Reifen überholt und stehen gelassen.
So nach ca. 3 Stunden Fahrzeit erreichten wir den Treffpunkt, die Jugendherberge von St. Moritz. Zu unserem Erstaunen standen dort die zwei Fahrzeuge die uns aufgefallen waren. Ihr Ziel war das gleiche, nur mit etwas weniger Reisezeit, da sie zirka 15 Minuten schneller unterwegs waren. So trafen die Jungen Geschwister nacheinander ein. Die Letzten kamen um ca. 17:00 Uh,r sodass rund 90 Personen an diesem Anlass teilnahmen.
Aus der Gemeinde Herisau waren trotz Ferienabwesenheiten 7 Jugendliche mit dabei. Es wurden verschiedene Aktivitäten angepriesen: Der Seil-Park in Pontresina, Fussball spielen oder baden im See, das Baden wurde auf später in die Nacht verschoben, genauer auf den Heimweg in die Jugendherberge. Eine Dorfwanderung mit shoppen war für die Bezirksämter und einige Leiter genau das Richtige um sich untereinander zu unterhalten. Das Fussballspielen hat nicht nur aktive sondern auch Fans angelockt. Die Mannschaften die sich aus anderen Jugend-Anlässen kannten spielten gegeneinander. Also eine Gruppe St.Galler, Graubündner und Österreichern verstärkt durch einige Fremde, so dass eine Mannschaft gebildet werden konnte. Am Schluss mussten dann alle fast zum Nachtessen geholt werden.
Ein gutes Abend Programm wurde uns von der Bündner Jugend dargeboten. Was noch mehr zur guten Stimmung beitrug. Am Schluss wurde eine Show mit Feuerspucken auf dem Vorplatz der Jugendherberge dargeboten.
Die einen haben dann den Abend in der Jugendherberge ausklingen lassen, die anderen sind noch auf einen Abend Trunk ausgegangen. Ein paar, so hat der Bischof dann am Sonntagmorgen um 11:00 festgestellt, hatten etwas Mühe um den wunderbaren Jugendgottesdienst mit zu verfolgen. Der Bischof sagte wer was holen wolle, der sollte mit offenen Ohren und einem offenen Herzen da sein. Nach einem brillanten Gottesdienst wurden wir noch mit Wurst und Salat gestärkt, für den Durst gab es Mineralwasser, das geschätzt wurde. Nach dem gemeinsamen Imbiss verabschiedete sich der Bischof. Die Geschwister fuhren gestaffelt wieder nach Hause, alle mit einem glücklichen Herzen durch die Worte des Bischofs und den herrlichen Stunden der Gemeinschaft, mit der Gewissheit der Jugend Graubünden durch unsere Anwesenheit viel Freude bereitet zu haben


