Hallo Lilian
Mir ging es anders, ich wurde in eine Nak-Familie hineingeboren. Es ging eigentlich immer alles gut, ich hatte nie grosse Probleme mit dem Glauben. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, war es nicht einfach nur Gewohnheit? Ich wurde so erzogen, man ging jeden Sonntag, morgens, abends und am Mitwochabend in den Gottesdienst. Mein Vater sang im Chor, also konnte ich es kaum erwarten konfirmiert zu werden, damit ich endlich auch im Chor mitsingen durfte. Mein Glaubensleben "plätscherte" in gewohnten Bahnen einfach nur so dahin. Keine schweren Glaubenskämpfe, also wie schon gefragt: Gewohnheit?
Manchmal denke ich, ob jemand der sich selber entschieden hat diesen Glaubensweg zu gehen, es vielleicht etwas einfacher hat als ich, wirklich zu glauben. So jemand weiss doch, warum sie/er den Glauben gewechselt hat.
Sicher, ich habe mich bei der Konfirmation auch selber für diesen Glauben entschieden, aber ich kannte ja nichts Anderes. Und ist man mit 15 wirklich alt genug um so eine Entscheidung treffen zu können? Macht man dies nicht einfach, weil es alle so machen, weil es eben Tradition ist?
Das sind so Gedanken die mir durch den Kopf gingen, als ich Deinen Beitrag gelesen habe.
Es wäre toll zu erfahren wie Andere, solche die wie Du im Erwachsenenalter selber zur Nak gekommen sind und solche die wie ich hineingeboren wurden, darüber denken